The New Macbeth. Feel the anatomy of desire.

Macbeth Reloaded.

 

 

Ein Live-Embodiment-Experiment an der Schnittstelle von Theater, Neurophysiologie und Präsenzforschung.

 

Eine verkörperte Untersuchung von Shakespeares Macbeth.

Macbeth Reloaded ist kein Schauspiel über Macbeth.

 

Es ist eine neue Form, Shakespeare auf der Bühne zu erforschen.

 

Aus einer langjährigen Verbindung von Performance, Neurophysiologie und Artistic Research entsteht eine Aufführung, in der Macbeth nicht nur gespielt, sondern als lebendiger menschlicher Prozess erfahrbar wird.

 

Theater wird zum Resonanzraum.

Der Raum wird zum Körper.

Der Körper wird zum Text.

 

 

Im Mittelpunkt steht die Frage:

 

Was geschieht mit einer ursprünglichen menschlichen Kraft, wenn sie mit Verletzlichkeit, Trennung und den Folgen eigenen Handelns in Beziehung tritt?

 

Nicht als Theorie.

 

Sondern live.

 

Im Moment der Aufführung.

Der Raum wird zum Körper von Macbeth

 

Shakespeares Text bleibt unverändert.

 

Verändert wird der Zustand, aus dem heraus er gesprochen, verkörpert und erfahren wird.

 

Der Schauspieler spielt nicht nur eine Figur.

 

Er öffnet einen Prozess.

 

Durch:

 

  • Wort

  • Stimme

  • Atem

  • Körper

  • Aufmerksamkeit

 

wird Sprache zu einem körperlichen Ereignis.

 

Für einen Moment wird der Raum zum Resonanzraum eines menschlichen Bewusstseins.

 

Nicht Macbeth wird vom Schauspieler verkörpert.

 

Der Raum beginnt, Macbeth zu verkörpern.

WAS PASSIERT

 

Macbeth Reloaded arbeitet mit einem einfachen Prinzip:

 

Innere Zustände werden in Echtzeit sichtbar.

 

Die Bühne wird zum Echtzeit-Raum für:

 

  • Stimme

  • Atem

  • Aufmerksamkeit

  • Emotionale Dynamik

  • Regulation unter Sichtbarkeit

 

Theater wird nicht nur dargestellt.

 

Theater wird zum Erfahrungsraum.

EINE VERKÖRPERTE LESART VON MACBETH

 

 

Shakespeares Sprache wird nicht ausschließlich interpretiert.

 

Sie wird untersucht.

 

Jedes Wort trägt eine Bewegung:

 

  • Ursprung

  • Impuls

  • Richtung

  • Beziehung

  • Handlung

 

Der Körper wird zum Ort, an dem diese Bewegungen erscheinen.

 

Die Performance verwendet Shakespeares englischen Originaltext.

 

Die theoretischen und forschenden Zusammenhänge werden auf Deutsch erläutert.

Theater als Resonanzraum.

MACBETH ALS PROZESSRAUM

 

Macbeth wird nicht ausschließlich als psychologische Figur betrachtet.

 

Er erscheint als menschlicher Prozessraum.

 

Ein System aus:

 

  • Entscheidung

  • Begehren

  • Kontrolle

  • Verantwortung

  • Verletzlichkeit

  • Fragmentierung

  • Reorganisation

 

Die sogenannte „innere Stimme“ wird nicht als separate Instanz dargestellt.

 

Sie wird sichtbar als Entstehung von Wahrnehmung im Moment.

THE NEW MACBETH

 

Macbeth Reloaded macht die Fragestellungen der Artistic Research performativ erfahrbar.

 

Die Aufführung versteht Shakespeare nicht als Objekt der Interpretation, sondern als lebendigen Resonanzraum menschlicher Zustandsregulation

BLUT. ATEM. BEWUSSTSEIN.

 

Macbeth ist ein Text des Blutes.

 

Blut steht für Handlung, Erinnerung, Geschichte und Verantwortung.

 

Der Atem verbindet Leben, Präsenz und Rückkehr.

 

Die Performance untersucht:

 

  • Wie hält ein Mensch seine Geschichte im Körper?

  • Wie verliert er Verbindung?

  • Wie findet er eine neue Form von Organisation?

Two truths are told...

„Two truths are told as happy prologues to the swelling act.“

 

Shakespeare schrieb zwei Ebenen:

die äußere Bewegung des Dramas – und die innere Bewegung des Menschen.

 

Macbeth Reloaded

folgt der zweiten Ebene des Textes.

THE PERFORMER

 

Ein Mensch.

 

Ein Körper.

 

Ein System in Echtzeit.

 

Andreas Wagner arbeitet an der Schnittstelle von Neurophysiologie, Stimme, Performance und Wahrnehmung.

 

Macbeth Reloaded entstand aus einem Forschungsweg, der nicht im Theater begann, sondern in der langjährigen Untersuchung menschlicher Selbstregulation, Präsenz und Verkörperung. Aus dieser Forschung entwickelte sich die Frage, wie sich Shakespeares Macbeth nicht nur interpretieren, sondern als lebendiger Prozess auf der Bühne erforschen lässt.

 

Der Fokus liegt nicht auf Technik.

Sondern auf Zustandsregulation im Moment.

 

Andreas Wagner verkörpert Macbeth im englischen Originaltext und untersucht Sprache als körperliches Ereignis.

 

Macbeth Reloaded basiert auf HRV Communication – einem nervensystembasierten System verkörperter Selbstregulation. Die Aufführung überträgt dessen Forschungsfragen in den Raum der Performance.

 

[ HRV Communication ]

MACBETH RELOADED. ALS LIVE-LAB

 

Macbeth Reloaded beginnt als Solo-Performance.

 

Langfristig versteht sich das Projekt als Grundlage für eine Ensembleproduktion und als Einladung zum Dialog mit Theatern, Schauspielerinnen, Schauspielern und Regisseurinnen und Regisseuren, die neue Formen verkörperter Shakespeare-Arbeit erforschen möchten.

 

Die Solo-Performance ist deshalb kein Endpunkt.

Sie ist der erste Schritt.

 

Jede Aufführung ist eine Untersuchung.

 

Der Text bleibt.

 

Der Zustand verändert sich.

 

Dadurch entsteht immer wieder ein anderer Macbeth.

 

Nicht als Interpretation.

 

Sondern als lebendiger Prozess.

Artistic Research – The Anatomy of Desire

 

Macbeth Reloaded basiert auf einer langjährigen Artistic Research an der Schnittstelle von Shakespeare, Embodiment, Neurophysiologie und Präsenzforschung.

 

Die Forschung untersucht, wie menschliche Zustände unter extremen Bedingungen entstehen, sich verändern, fragmentieren und reorganisieren können.

 

Diese Untersuchung bildet die Grundlage der verkörperten Lesart von Shakespeares Macbeth.

 

 

→ Forschungsweg

→ Forschungsmanifest

→ Forschungsarchitektur

→ Künstlerprofil - Andreas Wagner

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